Um wichtigsten Beteiligten. Auch nebensächlich Beteiligte wie bspw.

Um die Unternehmensziele zurealisieren, stellt der Börsengang eine Option für viele Unternehmen dar. Dabeisind die Ziele bei jedem Unternehmen unterschiedlich, jedoch steht einkontinuierliches Wachstum und die daraus resultierendeFinanzierungsnotwendigkeit bei allen Unternehmungen im Vordergrund.1Neben den Beteiligten am Börsengang, soll im diesen Kapitel auf die Motive,sowie den Ablauf eines Börsengangs eingegangen werden.

1.1       DefinitionIn der Literatur sind viele Definitionen für einenBörsengang vorhanden.   Er  kann dennoch allgemein als „das erste öffentliche Angebot von Aktien eines privatgehaltenen Unternehmens auf dem Primärmarkt inklusive die Einführung dieser Aktien in einen Wertpapiermarkt”,definiert werden.2Darüber hinaus ist es der erste Verkauf von Aktien durch ein privatesUnternehmen an die Öffentlichkeit, der auch als “Going Public” bezeichnetwird.3Sobald der Prozess des Going Public begonnen hat, wandelt sich das Unternehmenvon einem privat gehaltenem UnternehmenA1 in eine börsennotierte Aktiengesellschaft.4 Im Gegensatz zueinem Börsengang durch Fusionen oder Übernahme, bei welchem sich dasUnternehmen an eine bestehende börsennotierte Gesellschaft verkauft und damitdie unternehmerische Kontrolle über den weiteren unternehmerischen Verlaufaufgrund der neuen Eigentümerstruktur aufgibt, diversifiziert ein Börsengangdieses Risiko durch den Verkauf der Aktien an viele Investoren.5 A2  1.2       Beteiligteam BörsengangAn einem Börsengang sind neben dem ausgebendenUnternehmen, welches als Emittent bezeichnet wird, noch weitere Partnerbeteiligt.

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Neben der begleitenden Emissionsbank sind dies vor allem Investorenals die wichtigsten Beteiligten. Auch nebensächlich Beteiligte wie bspw.Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und weitere Beteiligte sind in den Börsenganginvolviert aber in diesem Kapitel soll nur auf die drei wichtigsten und derenMotive eingegangen werden.61.2.

1       EmittentWie bereitszuvor dargelegt sind die Ziele für einen Börsengang je Unternehmen individuellund haben verschiedenste Motive. Dabei lassen sich die Motive inFinanzierungs-, Eigentümer-, und Unternehmensziele aufgliedern.7Zuden Finanzierungszielen zählt die Wachstumsfinanzierung und die Verbesserungder Eigenkapitalquote. Vor allem kleinere Unternehmen oder Start-Ups besitzenzu Beginn eine geringe Kapitaldecke und benötigen weitere Liquidität für dasWachstum.  Die Außenfinanzierung überFremdkapital ist für diese Unternehmen mit hohen Kosten verbunden und oftaufgrund des erhöhten Risikos begrenzt. Deswegen ist der Börsengang alsAußenfinanzierung eine adäquate Lösung um Finanzmittel für das Wachstum zuerhalten.

8EmmisionsfähigeUnternehmen haben im Gegensatz zu nicht-emmisionsfähigen Unternehmen mehrAlternativen in der Finanzierungsmöglichkeit. Durch den Börsengang könnenweitere Kapitalerhöhungen durchgeführt oder andere Finanzmittel wie Anleihenausgegeben werden. Durch diese Erschließung von neuenFinanzierungsmöglichkeiten findet eine Diversifizierung derFinanzierungsquellen statt und verringert die Kosten für dieKapitalbeschaffung.

9AlsEigentümerziele sind vor allem die Regelung der Unternehmensnachfolge und derdamit verbundene Fortbestand des Unternehmens zu nennen. Vor allem beimittelständischen Familienunternehmen bietet der Börsengang die Lösung fürdieses Ziel. Es erfolgt eine Trennung von Eigentum und Management, somit kanndie Unternehmensführung durch externe Führung ergänzt werden.10Durch den Börsengang steigt dieBekanntheit und gibt dem Unternehmen gleichzeitig im Sinne derUnternehmensziele die Möglichkeit die Mitarbeiter besser am Erfolgpartizipieren zu lassen und dadurch die Motivation zu erhöhen.11Neben diesen aufgeführten Zielenbestehen je Kategorie noch viele weitere Ziele, welche hier nicht vollständigaufgeführt werden können.

Es besteht zwischen allen Zielen eine Wechselwirkungund die Entscheidung für einen Börsengang wird nicht auf der Basis einesFaktors getroffen, sondern viele gegeneinander abgewägt.1.2.2       EmissionsbankDerBörsengang wird durch ein Emmisionskonsortium begleitet, welches aus mehrerenKreditinstituten zusammengesetzt ist, darunter eine Bank als Konsortialführer.Die Emissionsbank hat ähnlich dem Emittenten neben den reinenmonetären Zielen auch die Aussicht auf einen Reputationszuwachs.

DieseReputation ist ein wichtiger Faktor im Kontext des Börsenganges, da sich dieEmittenten bei der Auswahl der Emissionsbank an diesem Faktor orientieren.Gleichzeitig möchte die Emissionsbank den Emittenten an sich binden und ggf.durch das Anbieten von anderen Dienstleistungen weitere Geschäftsfeldererschließen kann. Wenn diese Bindung erfolgt wird der Emittent mit weiterenAufträgen an die Bank herantreten und diese kann davon langfristig profitieren.Als letzter Grund ist die Vergütung zu nennen, welche für die Tätigkeit alsBegleiter der Emission fällig werden und vom Emittenten gezahlt werden muss.

121.2.3       InvestorenDie Investoren sind die dritte bedeutende Gruppe, welcheam Börsengang beteiligt ist. Dabei erfolgt die Kategorisierung nachinstitutionellen und privaten Investoren, welche jeweils unterschiedlicheMotive für eine Beteiligung besitzen.13PrivateInvestoren die auch als Kleinanleger bezeichnet werden, sind private Personenoder Haushalte die sich mit ihren eigenen finanziellen Mitteln am Unternehmenbeteiligen. Diese Gruppe verfügt über ein geringeres Anlagevolumen und übereine geringere Sachkenntnis im Kontrast zu den institutionellen Investoren.

Meist steht mittel- bis langfristiger Vermögensaufbau im Mittelpunkt und weiterhinzeichnet sich der private Investor durch seine Risikoaversion aus.14ZuInstitutionellen Anlegern zählen Kreditinstitute, Kapitalanlagegesellschaften,Versicherungen, Pensionskassen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. ImGegensatz zu den Kleinanlegern zeichnet die institutionellen Anleger einprofessionelles Anlageverhalten, tiefgehende Kenntnisse des Finanzmarktes undgrößeres Anlagevolumen aus. Ziel der Gesellschaften ist eine Rendite mit dembereitgestellten Kapital zu erwirtschaften, bei gleichzeitig vertretbaremRisiko.

Eine Emission stellt eine lohnenswerte Alternative dar, da kurzfristigGewinne durch die Zeichnung generiert werden und wegen der Fungibilität einjederzeitiger Ausstieg und Verkauf der Aktie gewährleistet ist.15 1.3       NachteileA3 Zuden Vorteilen sind Unternehmen, welche einen Börsengang durchführen,gleichzeitig auch Risiken beziehungsweise Nachteilen ausgesetzt. Diese müssenim gesamten Prozess des Börsengangs und danach berücksichtigt werden. Alserstes sind die Kosten im Vorfeld des Börsengangs zu nennen, welche sich in einmaligeund laufende Kosten aufteilen lassen können.

16 Zuden einmaligen Kosten, welche eher planbar sind, gehören Registrierungs- undBörsengebühren, vorgelagerte Marketing Aktivitäten, Anwaltskosten,Investor-Relations-Kosten, sowie Beratungs- und Prüfungskosten.17 In Deutschland betragendiese einmaligen Kosten zwischen 5-8% des Emissionserlöses.18  Laufende Kosten beinhalten die zukünftigen Kostenfür die entstehende Publizitätspflicht, sowie zusätzlicher Managementaufwand,der durch den Börsengang entsteht.19  Genauso ein weitere Nachteil im Zusammenhangder indirekten Kosten ist das Underpricing, auf welches im nächsten Kapiteleingegangen wird.A4  Es kann Gründe gegeneinen Börsengang geben, welche in lokalen sozialen Aspekten oderunternehmenskulturellen Aspekten liegen, die ebenso wie der langwierige Prozessdes Börsengangs abschrecken.A5 20 Nach dem Börsengangbesteht die Erwartung, dass Dividenden A6 gezahlt werden, welchezuvor aber erst erwirtschaftet werden müssen.21Vorgelagert einem möglichen Börsengang müssenUnternehmen somit auch das Scheitern des gesamten Prozesses in Betracht ziehen,die Risikofaktoren berücksichtigen, sowie die Vor- und Nachteile einesBörsengangs abwägen und beurteilen.

221.4       AblaufDer Börsengangstellt eine große Herausforderung an das Unternehmen und die beteiligtenParteien dar, wobei die Ziele wie zuvor erwähnt unterschiedlicher Natur sind.Dies erfordert individuelle Lösungen und es existiert kein Standard, welchersich auf jeden Börsengang anwenden lässt. Ein grundlegendes Muster ist jedochvorhanden und soll in diesem Kapitel dargelegt werden.23 1.4.1       Vorbereitung vor demBörsengangNachdem derEmittent die Vor- und Nachteile abgewägt hat und die grundsätzlicheEntscheidung für einen Börsengang getroffen hat, wird das Unternehmen aufBörsenreife geprüft.

Dies erfolgt unter Zuhilfenahme von externen Beratern, dadas Unternehmen nicht die notwendigen Kenntnisse für einen Börsengang besitzt. Beider Prüfung der Börsenfähigkeit wird zwischen der rechtlichen und wirtschaftlichenFähigkeit unterschieden.24Die rechtlicheBörsenreife ist eine zwingende Voraussetzung, wohingegen die wirtschaftlicheBörsenreife auf zurückliegende und zukünftige wirtschaftliche Leistung desUnternehmens abzielt.

Dies wird durch verschiedene Kriterien ermittelt und alleErgebnisse werden in einem Exposé zusammengetragen und interessiertenEmissionsbanken zur Verfügung gestellt.251 2 Pape, U.: Grundlagen, 2015, S. 102.3 4 5 6 Rummer, M.: Going Public, 2006, S. 37f.7 Pape, U.

: Finanzierung, 2015, S. 103.8 Rummer,M.: Going Public, 2006, S.

45 ; Kaserer, C.: Kapitalmarktorientierung,2011, S. 44.9 Rudolph, B.: Unternehmensfinanzierung,2006, S.

263.10 Lubig, D.: Underpricing, 2004, S. 13.11 Rudolph, B.: Unternehmensfinanzierung, 2006, S.264.

12 Papa, U.: Finanzierung, 2015, S.102; Haubrock, A.: Börsengang, 2007, S.

28f.13 Hunger, A.: Underpricing, 2001, S.19f .14Achleitner, A.-K. u.a.

, Finanzkommunikation,2008, S.273; Kirchhoff, K. R.

, Equity,2006, S. 223. 15 Hunger, A., IPO-Underpricing, 2001, S.19f; Kirchhoff, K.

R., Equity, 2006,S.223-224.16 17 18 19 20 21 22 23 Vgl. Henge, S. u.

a., Erfolgsfaktoren, 2006,S.239f.24 Vgl.

Bösl, K., Börsengang, 2004, S.47f.25Vgl.Bösl, K, Börsengang, 2004, S. 50ff.

 A12xunternehmen kurz hintereinander, synonym dafür? Firma? A2Satzviel zu lang und unverständlich! A3vonwas? A42xgenauso hintereinander A5Beispiele A6wasist das? 😀 ich kenn mich nicht aus … also nur für mich

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